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	<title>Gewerbliche und Industriebauten &#8211; Martin Elsaesser Stiftung</title>
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	<description>Martin Elsaesser - Leben und Werk</description>
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	<title>Gewerbliche und Industriebauten &#8211; Martin Elsaesser Stiftung</title>
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		<title>Eisenbetonhalle von Wayß &#038; Freytag / Stuttgart</title>
		<link>https://www.martin-elsaesser.de/projekte/eisenbetonhalle-von-wayss-freytag-stuttgart/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regine Elsässer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Jan 2024 14:27:15 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Für die am 4. Juni 1908 eröffnete Bauausstellung in Stuttgart schuf ME eine Eisenbetonhalle, deren Konstruktionsteile unverdeckt und „unter Vermeidung alles unnötigen Beiwerks“ ausgebildet wurden. Selbst das Dach war aus Bimsbeton. Der Entwurf der Halle zeigte ein mit schrägen Stützen und flachen Satteldach geformtes Gebäude, das zwischen den Stützen über mit Fenstern versehene Standerker verfügte.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Für die am 4. Juni 1908 eröffnete Bauausstellung in Stuttgart schuf ME eine Eisenbetonhalle, deren Konstruktionsteile unverdeckt und „unter Vermeidung alles unnötigen Beiwerks“ ausgebildet wurden. Selbst das Dach war aus Bimsbeton. Der Entwurf der Halle zeigte ein mit schrägen Stützen und flachen Satteldach geformtes Gebäude, das zwischen den Stützen über mit Fenstern versehene Standerker verfügte.  </p>
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		<title>Brücke und Tunnelportale Tübingen</title>
		<link>https://www.martin-elsaesser.de/projekte/bruecke-und-tunnelportale-tuebingen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regine Elsässer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Jan 2024 14:31:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Für den Bau der „Ammertalbahn“ Herrenberg–Tübingen wurde ME mit Entwürfen für die Eisenbahnbrücke über den Wöhrd und die anschließenden Tunnelportale herangezogen. Von 1908 bis 1910 war ME Berater des Tübinger Oberbürgermeisters Hermann Haußer (1867–1927) in städtebaulichen Fragen. Bei der Brücke handelte sich um die erste Eisenbetonkonstruktion im Bahnbrückenbau Württembergs, die er mit der Firma Wyass ... <a title="Brücke und Tunnelportale Tübingen" class="read-more" href="https://www.martin-elsaesser.de/projekte/bruecke-und-tunnelportale-tuebingen/" aria-label="Mehr Informationen über Brücke und Tunnelportale Tübingen">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Für den Bau der „Ammertalbahn“ Herrenberg–Tübingen wurde ME mit Entwürfen für die Eisenbahnbrücke über den Wöhrd und die anschließenden Tunnelportale herangezogen. Von 1908 bis 1910 war ME Berater des Tübinger Oberbürgermeisters Hermann Haußer (1867–1927) in städtebaulichen Fragen. Bei der Brücke handelte sich um die erste Eisenbetonkonstruktion im Bahnbrückenbau Württembergs, die er mit der Firma Wyass &#038; Freytag verwirklichte. ME versuchte das Bauwerk mit Durchgängen, einer Aussichtsplattform und zentralem Obelisken sowie mit verziertem Eisengitter und Zahnfries in die Umgebung einzufügen.</p>
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		<title>Verwaltungsgebäude Rheinisches Braunkohlesyndikat, Köln</title>
		<link>https://www.martin-elsaesser.de/projekte/verwaltungsgebaeude-rheinisches-braunkohlesyndikat-koeln/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regine Elsässer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Jan 2024 14:54:50 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das „Rheinisches Braunkohlensyndikat GmbH Köln“, eine kartellartige, aber unter staatliche Aufsicht gestellte Vertriebsorganisation für Braunkohleprodukte (Briketts, etc.) erwarb 1921 mit dem Grundstück Apostelnkloster 21–25 (heute: Mittelstraße 12–14) das „Guilleaum‘sche Palais“ im Stil des französischen Klassizismus, um es mit einem ergänzenden Neubau von ME zum neuen Verwaltungssitz umbauen zu lassen. Der Neubau verfügte über eine viergeschossige ... <a title="Verwaltungsgebäude Rheinisches Braunkohlesyndikat, Köln" class="read-more" href="https://www.martin-elsaesser.de/projekte/verwaltungsgebaeude-rheinisches-braunkohlesyndikat-koeln/" aria-label="Mehr Informationen über Verwaltungsgebäude Rheinisches Braunkohlesyndikat, Köln">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das „Rheinisches Braunkohlensyndikat GmbH Köln“, eine kartellartige, aber unter staatliche Aufsicht gestellte Vertriebsorganisation für Braunkohleprodukte (Briketts, etc.) erwarb 1921 mit dem Grundstück Apostelnkloster 21–25 (heute: Mittelstraße 12–14) das „Guilleaum‘sche Palais“ im Stil des französischen Klassizismus, um es mit einem ergänzenden Neubau von ME zum neuen Verwaltungssitz umbauen zu lassen. Der Neubau verfügte über eine viergeschossige Werksteinfassade mit sechs gleichmäßigen Fensterachsen nach klassischem Muster und wurde mit einem schmalen Schmuckbalkon, Zierbalustern und sechs kleinen Rundreliefs geschmückt. Das über dem Sockelbereich thronende Hauptgeschoss nahm einen großen Versammlungssaal auf. Die Gebäude wurden durch einen Zwischenbau mit Eingangsportal verbunden. Für die Innenarchitektur und Einrichtung konnte ME mit Stuckdecken, Keramikverkleidungen, Tapeten, Holzverschalungen und Leuchtern den expressionistischen Zeitgeschmack einbeziehen. Die Verbindung beider Gebäude erreichte er über die einheitlich harmonisierende Möbelauswahl. 1938–40 entstanden nicht umgesetzte Erweiterungsentwürfe von Emil Rudolf Mewes. Beide Gebäude wurden im Krieg stark beschädigt und – bis auf den Verbindungsbau – teilweise (Palais) oder vereinfacht (Neubau) 1948 wieder aufgebaut. Der heutige „Kernbau“ von ME wurde 1954/55 durch einen modernen Anbau (Architekt: Theodor Kelter) erweitert. Das Ensemble erfuhr 1980 und 2000 Umgestaltungen und besitzt dennoch einen „überaus hohen Quellen- und Zeugniswert für die bauliche Repräsentation des wichtigen Braunkohlesyndikats.“</p>
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		<title>Hochhaus Bahnhof Friedrichstraße Berlin</title>
		<link>https://www.martin-elsaesser.de/projekte/hochhaus-bahnhof-friedrichstrasse-berlin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regine Elsässer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jan 2024 09:33:54 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[ME reichte zwei Entwürfe für „Turmhäuser“ mit z. T. 21 Geschossen ein. Mit dem Projekt „Krystall“ konnte er bei 140 eingereichten Arbeiten einen der vierten Preise gewinnen. Dieser Entwurf auf einem sechseckigen Grundriss zeigte mit Strebepfeilern und einem kronenartigen Aufbau anleihen an gotische Kathedralen. Weniger stark expressionistisch auf einem dreieckigen Grundriss mit stumpfen Ecken und ... <a title="Hochhaus Bahnhof Friedrichstraße Berlin" class="read-more" href="https://www.martin-elsaesser.de/projekte/hochhaus-bahnhof-friedrichstrasse-berlin/" aria-label="Mehr Informationen über Hochhaus Bahnhof Friedrichstraße Berlin">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>ME reichte zwei Entwürfe für „Turmhäuser“ mit z. T. 21 Geschossen ein. Mit dem Projekt „Krystall“ konnte er bei 140 eingereichten Arbeiten einen der vierten Preise gewinnen. Dieser Entwurf auf einem sechseckigen Grundriss zeigte mit Strebepfeilern und einem kronenartigen Aufbau anleihen an gotische Kathedralen. Weniger stark expressionistisch auf einem dreieckigen Grundriss mit stumpfen Ecken und gestaffelten Aufbau präsentierte sich der Entwurf „Geöffneter Lichthof“, der leer ausging.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Kaufmannshaus in Köln</title>
		<link>https://www.martin-elsaesser.de/projekte/kaufmannshaus-in-koeln/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regine Elsässer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Feb 2024 11:25:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das Kaufmannshaus sollte mit einer Grundfläche von 9.000 qm, davon 2.000 qm für einen Börsensaal, zwischen dem Domchor und dem Rhein an der Hohenzollernbrücke bzw. Hauptbahnhof entstehen. Zurückgehend auf Vorentwürfe von Fritz Schumacher wurde in der Ausschreibung besonderen Wert darauf gelegt, wie sich die Gebäudemasse im Stadtbild einfügen würde. Zur Wettbewerbsjury gehörten u. a. Schumacher, ... <a title="Kaufmannshaus in Köln" class="read-more" href="https://www.martin-elsaesser.de/projekte/kaufmannshaus-in-koeln/" aria-label="Mehr Informationen über Kaufmannshaus in Köln">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Kaufmannshaus sollte mit einer Grundfläche von 9.000 qm, davon 2.000 qm für einen Börsensaal, zwischen dem Domchor und dem Rhein an der Hohenzollernbrücke bzw. Hauptbahnhof entstehen. Zurückgehend auf Vorentwürfe von Fritz Schumacher wurde in der Ausschreibung besonderen Wert darauf gelegt, wie sich die Gebäudemasse im Stadtbild einfügen würde. Zur Wettbewerbsjury gehörten u. a. Schumacher, Theodor Fischer, Konrad Adenauer, Richard von Schnitzler, Josef Hoffmann, Hermann Muthesius. Die von auswärts eingeladenen Architekten waren: German Bestelmeyer, Paul Bonatz, Wilhelm Kreis, Bruno Paul, Hans Poelzig. ME bekam als Kölner Architekt eine Aufforderung zur Teilnahme. Einsendeschluss war der 10.05.1922. Das Preisgericht trat am 12/13.06.1922 zusammen. Aus 52 Arbeiten wurde ME – es gab nur einen ersten, zweiten und dritten Preis – für den ersten von drei Ankäufen vorgesehen. Von seinem Entwurf (Kennwort „Maßstab“) sind nur die Zeichnung des Börsensaals und die Grundrisse bekannt. Ein angekündigter engerer Wettbewerb zwischen den ersten sechs Platzierten fand nicht statt.   </p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<title>Verwaltungsgebäude Rheinisches Braunkohlesyndikat, Zweigniederlassung Mannheim</title>
		<link>https://www.martin-elsaesser.de/projekte/verwaltungsgebaeude-rheinisches-braunkohlesyndikat-zweigniederlassung-mannheim/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regine Elsässer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Jan 2024 14:59:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Kurz nach dem Ersten Weltkrieg eröffnete das Syndikat in Mannheim eine Zweigniederlassung. ME wurde mit dem Verwaltungsgebäude beauftragt. In der Otto-Beck-Straße 32–34 entstand eine schlossartige Dreiflügelanlage mit einem drei- bzw. viergeschossigen Hauptgebäude und zweigeschossigen Anbauten. Im Gegensatz dazu stand die sachliche Gestaltung mit wenigen expressionistischen Elementen und dem Fassadenmaterial aus rotem Klinker. Der in Mannheim ... <a title="Verwaltungsgebäude Rheinisches Braunkohlesyndikat, Zweigniederlassung Mannheim" class="read-more" href="https://www.martin-elsaesser.de/projekte/verwaltungsgebaeude-rheinisches-braunkohlesyndikat-zweigniederlassung-mannheim/" aria-label="Mehr Informationen über Verwaltungsgebäude Rheinisches Braunkohlesyndikat, Zweigniederlassung Mannheim">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Kurz nach dem Ersten Weltkrieg eröffnete das Syndikat in Mannheim eine Zweigniederlassung. ME wurde mit dem Verwaltungsgebäude beauftragt. In der Otto-Beck-Straße 32–34 entstand eine schlossartige Dreiflügelanlage mit einem drei- bzw. viergeschossigen Hauptgebäude und zweigeschossigen Anbauten. Im Gegensatz dazu stand die sachliche Gestaltung mit wenigen expressionistischen Elementen und dem Fassadenmaterial aus rotem Klinker. Der in Mannheim ungewohnte und umstrittene Bau bewog den Stadtbaudirektor Gustav Adolf Platz zu seiner Verteidigung. Das Gebäude wurde im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt und 1949 durch den Architekten Hettinger zu etwa 70 % der Umfassungswände vereinfacht wiederaufgebaut. Auch die von dem Bildhauer Georg Grasegger geschaffenen Figuren fehlen. Im Innern ist von der ursprünglichen Ausstattung kaum noch was vorhanden. 1980 wurde der Verwaltungsbau unter Denkmalschutz gestellt. Ab 1990 nutzte der Gerling Konzern (Köln) das Gebäude, der 1992 einen Anbau errichten ließ. 2015 wurde der Elsaesser-Bau zum Wohngebäude mit mehreren Einheiten umgebaut.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Messehaus Hamburg</title>
		<link>https://www.martin-elsaesser.de/projekte/messehaus-hamburg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regine Elsässer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Feb 2024 10:34:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der Wettbewerb für das Hamburger Messehausprojekt im Sanierungsgebiet süd-östliche Altstadt und in unmittelbarer Nachbarschaft zum Chilehaus sah einen Multifunktionsbau mit 100.000 qm Ausstellungsfläche, 75.000 qm Kontorfläche und einem Versammlungssaal für 5.000 Personen vor. 105 Entwürfe für den wurden zum 31.10.1924 eingereicht. Zugelassen waren in „Groß-Hamburg“ ansässige und 12 von auswärts eingeladene Architekten. Das Preisgericht (German ... <a title="Messehaus Hamburg" class="read-more" href="https://www.martin-elsaesser.de/projekte/messehaus-hamburg/" aria-label="Mehr Informationen über Messehaus Hamburg">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Wettbewerb für das Hamburger Messehausprojekt im Sanierungsgebiet süd-östliche Altstadt und in unmittelbarer Nachbarschaft zum Chilehaus sah einen Multifunktionsbau mit 100.000 qm Ausstellungsfläche, 75.000 qm Kontorfläche und einem Versammlungssaal für 5.000 Personen vor. 105 Entwürfe für den wurden zum 31.10.1924 eingereicht. Zugelassen waren in „Groß-Hamburg“ ansässige und 12 von auswärts eingeladene Architekten. Das Preisgericht (German Bestelmeyer, Fritz Schumacher, u. a.) tagte vom 14.-16.5.1925. ME erhielt keine Auszeichnung, wurde aber als einer von 29 Teilnehmern in die Wettbewerbsveröffentlichung aufgenommen. Das Motto seines Entwurfs hieß „Finis Latinorum“. Das Messehaus wurde nicht realisiert. </p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Großmarkthalle / Frankfurt am Main</title>
		<link>https://www.martin-elsaesser.de/projekte/grossmarkthalle-frankfurt-am-main/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regine Elsässer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 May 2023 13:10:08 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die lange geplante Großmarkthalle sollte in jeder Hinsicht den Anspruch „Groß-Frankfurts“ als Hauptumschlagplatz für Gemüse und Obst im Südwesten Deutschlands darstellen. Zwischen zwei achtgeschossigen, mit Backsteinfassaden und äußeren Treppentürmen versehenen Kopfbauten – der östliche nahm das Kühlhaus auf – platzierte ME als Betonkonstruktion eine stützenfreie Halle mit 220 m Länge, 23 m Höhe und 50 ... <a title="Großmarkthalle / Frankfurt am Main" class="read-more" href="https://www.martin-elsaesser.de/projekte/grossmarkthalle-frankfurt-am-main/" aria-label="Mehr Informationen über Großmarkthalle / Frankfurt am Main">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die lange geplante Großmarkthalle sollte in jeder Hinsicht den Anspruch „Groß-Frankfurts“ als Hauptumschlagplatz für Gemüse und Obst im Südwesten Deutschlands darstellen. Zwischen zwei achtgeschossigen, mit Backsteinfassaden und äußeren Treppentürmen versehenen Kopfbauten – der östliche nahm das Kühlhaus auf – platzierte ME als Betonkonstruktion eine stützenfreie Halle mit 220 m Länge, 23 m Höhe und 50 m Tiefe. Das Dach bestand aus 15 nach dem Torkret-Verfahren entwickelten, leichten Halbzylinderschalen aus Beton. Die Halle wurde auf beiden Seiten durch große Fensterraster belichtet. An den Querseiten erhöhten 4-5geschossige Annexbauten den Maßstabssprung der Halle. Stilistisch war das Gebäude zwischen Expressionismus, Futurismus und Neuer Sachlichkeit einzuordnen. Zu dem Komplex gehörten Gleisanschlüsse, Laderampen und das eine eigene Importhalle. 1944 erlitt es schwere Bombenschäden, zwischen 1947–53 war ME am Wiederaufbau beteiligt. Entwürfe aus dem Nachlass datieren auf Juli und August 1950. 1972 wurde der Gesamtkomplex unter Denkmalschutz gestellt. Dennoch begannen ab 2002 Planungen für einen Umbau zum Verwaltungssitz der Europäischen Zentralbank. Nach einem Wettbewerb, aus dem das Büro Coop Himmelb(l)au als Sieger mit einem Entwurf hervorging, der einen Teilabriss der Halle beabsichtigte, wurde das Projekt nach einem Vergleichsverfahren mit den Nachfahren ME’s, das die Gründung der Martin-Elsaesser-Stiftung zur Folge hatte, realisiert. Die Nebenbauten wurden abgerissen und durch die Halle ein keilförmiger Bauriegel geschlagen sowie bis 2014 dem Gebäude, das aufwendig saniert wurde, ein in sich gedrehter, gläserner Doppelturm angefügt.</p>
<p>Seit 2015 ist die Großmarkthalle das Eingangsgebäude der Europäischen Zentralbank mit vielfältigen Funktionen, unter anderen auch mit der <a href="https://www.martin-elsaesser.de/fuehrungen/">Elsaesser Exhibition</a> und mit der <a href="https://www.juedischesmuseum.de/besuch/grossmarkthalle-frankfurt/">Gedenkstätte</a> an die Deportation von mehr als 10.000 jüdischen Menschen, in die vom jüdischen Museum geführt wird.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Verwaltungsgebäude IG Farbenindustrie / Frankfurt am Main</title>
		<link>https://www.martin-elsaesser.de/projekte/verwaltungsgebaeude-ig-farbenindustrie-frankfurt-am-main/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regine Elsässer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Jun 2023 07:45:01 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Für das Verwaltungsgebäude der IG Farben Industrie am neuen Firmensitz in Frankfurt wurde ein beschränkter Wettbewerb zwischen Paul Bonatz, Fritz Höger, Hans Poelzig und Martin Elsaesser in Zusammenarbeit mit Ernst May ausgeschrieben. Beide bevorzugten eine eher funktionale Gestaltung. Ihre durch lange Fensterbänder gekennzeichneten, rechtwinklig zueinander gesetzten, schmalen und teilweise zehngeschossigen Baukörper formten eine vierflügelige Anlage, ... <a title="Verwaltungsgebäude IG Farbenindustrie / Frankfurt am Main" class="read-more" href="https://www.martin-elsaesser.de/projekte/verwaltungsgebaeude-ig-farbenindustrie-frankfurt-am-main/" aria-label="Mehr Informationen über Verwaltungsgebäude IG Farbenindustrie / Frankfurt am Main">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Für das Verwaltungsgebäude der IG Farben Industrie am neuen Firmensitz in Frankfurt wurde ein beschränkter Wettbewerb zwischen Paul Bonatz, Fritz Höger, Hans Poelzig und Martin Elsaesser in Zusammenarbeit mit Ernst May ausgeschrieben. Beide bevorzugten eine eher funktionale Gestaltung. Ihre durch lange Fensterbänder gekennzeichneten, rechtwinklig zueinander gesetzten, schmalen und teilweise zehngeschossigen Baukörper formten eine vierflügelige Anlage, die an zwei Enden halbrund abschloss. Das Gebilde wirkte statisch, es fehlte ihm der ME eigene Schwung. Auf May verwiesen auch die zur städtebaulichen Ergänzung mit eingeplanten viergeschossigen Wohnbauten, welche seitlich des Terrains aufgereiht waren. Für die Fassaden im Sockelgeschoss waren geschliffener Haustein und für die übrigen Flächen weißglasierte Majolika-Platten vorgesehen. Das Verwaltungsgebäude wurde bis 1931 nach dem repräsentativeren Entwurf von Hans Poelzig realisiert, nach dem Zweiten Weltkrieg diente es als US-Hauptquartier und seit 2001 ist hier die Johann Wolfgang Goethe–Universität angesiedelt.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Privatklinik Dr. Joh. Ludw. Schmitt</title>
		<link>https://www.martin-elsaesser.de/projekte/privatklinik-dr-joh-ludw-schmitt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regine Elsässer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Jan 2024 15:03:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Ideenentwürfe für eine Privatklinik sind undatiert. Da ME sie mit seiner Frankfurter Privatadresse versah, müssen sie vor 1934 entstanden sein. Stilistisch lehnen sie sich an seine anderen Krankenhausbauten an und lassen sich in seine Werkphase zwischen 1930–34 einordnen. Da Johann Ludwig Schmitt, ein bekannter, mit homöopathischen Methoden behandelnder, praktischer Arzt, der auch ein politisch ... <a title="Privatklinik Dr. Joh. Ludw. Schmitt" class="read-more" href="https://www.martin-elsaesser.de/projekte/privatklinik-dr-joh-ludw-schmitt/" aria-label="Mehr Informationen über Privatklinik Dr. Joh. Ludw. Schmitt">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Ideenentwürfe für eine Privatklinik sind undatiert. Da ME sie mit seiner Frankfurter Privatadresse versah, müssen sie vor 1934 entstanden sein. Stilistisch lehnen sie sich an seine anderen Krankenhausbauten an und lassen sich in seine Werkphase zwischen 1930–34 einordnen. Da Johann Ludwig Schmitt, ein bekannter, mit homöopathischen Methoden behandelnder, praktischer Arzt, der auch ein politisch umstrittener Akteur war, 1930 in München ein Grundstück erwarb und eine Praxisklinik eröffnete, könnten ME’s Pläne in diesem Zusammenhang entstanden sein. Der auf zweiflügligem Grundriss projektierte, dreigeschossige Bau war von größeren Erholungsgärten und einem Gymnastikplatz umgeben. Am Ende des leicht geschwungenem Seitenflügels mit den Krankenzimmern befand sich eine kreisrunde „Gymnastikhalle“. Auch das Hauptgebäude präsentierte mit Fensterbändern und Flachdächern eine funktionale Formensprache.     </p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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