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Martinskirche in Mittelstadt

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Typ: Kirche
Bauwerk:
Martinskirche in Mittelstadt
Ort: Mittelstadt
Jahr(e): 1907–1912

Entwurf / Ausführung
Neubau, Einweihung 20. Oktober 1912

Literatur / Quellen
Album 1910, Bl. 9; EPf Martinskirche Mittelstadt: Vorentwurf Dorfkirche, Kostenvorschlag, Baugesuch Neubau v. 1911; LAW, K1, Nr. 131, Gemeindehäuser und Kleinkirchen; Behrendt 1910, S. 114; Sigel, Bd. 5.1 (1913), Nr. 727, S. 416–419; Ev. Gb. Ortsbeilage Mittelstadt/Reicheneck 1910–14, H. 10, jeweils S. 4; TB 1914; Walter Brants: Mittelstadt in Vergangenheit und Gegenwart, Mittelstadt 1965; Gradmann 1970, S. 296; Land 1983, Bd. 7, S. 64; Spitzbart-Maier 1989, S. 175–178, 377–379; Martinskirche 2012; Norbert Leister: Beim Turm ging das Geld aus. Zum hundertsten Geburtstag wird die Martinskirche in Mittelstadt saniert. Blick in die Historie, in: Reutlinger General-Anzeiger, 27.03.2012; Spitzbart/Schilling 2014, S. 78–81, 161.

Bildnachweis
Hauptabbildung, 02–08, 10, 11: © Rose Hajdu / Martin-Elsaesser-Stiftung; Abb. 01, 09: © Archiv, Martin-Elsaesser-Stiftung

 

Schon 1907 entwarf ME als Berater des VfcK einen Kirchenneubau, den er, um den Altbau zu erhalten, an beim neuen Friedhof plante. Doch die Bürgerversammlung entschied für den Abriss des baufällig gewordenen Gotteshauses und für den Neubau einer Steinkirche anstatt einer alternativ entworfenen Holzkirche. Die inklusive Emporen 627 Sitzplätze fassende Martinskirche erzielt mit vorspringenden Gebäudeteilen, Türmchen, Strebepfeilern und bauplastischem Schmuck eine malerische Wirkung. Im Inneren wird mit der hölzernen Decke und Verkleidungen der Eindruck eines Schiffbauchs erzeugt. Bildhauerarbeiten von Daniel Stöcker am Außenbau, eine Renaissance-Sandsteinsäule und Wandbilder der vier Evangelisten schmücken die Kirche. Sie wurde 1975 im Inneren und 1982 im Äußeren renoviert. Zum 100. Jahrestag fand eine umfassende Restaurierung statt.

 

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