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Museum und Fachhochschule für Edelmetallindustrie in Schwäbisch-Gmünd

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Typ: Museum und Fachhochschule
Bauwerk:
Museum und Fachhochschule für Edelmetallindustrie in Schwäbisch-Gmünd
Ort: Schwäbisch-Gmünd
Jahr(e): 1907–1909

Entwurf / Ausführung
Neubau, Einweihung 5. Juli 1909

Literatur / Quellen
NL TUM els_m-13, 52 Fotos; BzfW 3.1906, Nr. 50, 15.12.1906, S. 405; 4.1907, Nr. 6, 9.2.1907, S. 45; Nr. 22, 1.6.1907, S. 176, 6.1909, Nr. 29, 17.7.1909, S. 230, Nr. 38, 18.9.1909, S. 297–303, Nr. 49, 4.12.1909, S. 389, 8.1911, Nr. 18, 6.5.1911, S. 138; MB 8.1909, S. 234–235; ME: Museum und Fachschule für Edelmetallindustrie in Schwäbisch–Gmünd, in: Architektonische Rundschau 1910, H. 12, S. 97–100, Tafel 89/90; Behrendt 1910, S. 112–114, Tafel 73/74; Färber 1912, S. 559; Schmidt 1998, S. 49–54; Strobel 2003, S. 237–244; Sanierung und Modernisierung der Hochschule für Gestaltung Schwäbisch-Gmünd, hg. v. Vermögen und Bau Baden-Württemberg Amt Schwäbisch-Gmünd, Juli 2015.

Bildnachweis
Hauptabbildung, Abb. 02–04: Nachlass Martin Elsaesser © Architekturmuseum TU München; Abb. 01, 11–13: © Martin-Elsaesser-Stiftung; Abb. 05: Architektonische Rundschau, 1912, Heft 10, S. 98; Abb. 09–10: © Jörg Schilling 2013

 

Die heutige Hochschule für Gestaltung wurde ursprünglich als eine Doppelanlage mit Gewerbemuseum und Fachschule für Edelmetallindustrie konzipiert. Für den Bauplatz in starker Hanglage war ein Wettbewerb ausgeschrieben worden, den ME unter 132 eingegangenen Entwürfen mit dem Beitrag „St. Salvator“ für sich entscheiden konnte. Im Urteil des Preisgerichts (u.a. Theodor Fischer) vom Mai 1907 hieß es: „[…] der entschiedene, eindrucksvolle Umriss und die mit dem Gelände ansteigende Baumasse wird für die Nähe und Ferne ein befriedigendes Bild geben.“ Hohe Dächer und die für ME typisch abstrahierten Barockformen prägen das im Museumstrakt repräsentativere und im Fachschulteil funktionalere Gebäude. Zur künstlerischen Ausstattung gehörten Wandmalereien von Franz Mutzenbecher, Plastik von Jakob Brüllmann und Wilhelm Fehrle. Das Gebäude wurde nach Entwürfen von ME 1954–57 erweitert und 2010–2015 durchgreifend saniert.

 

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