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Römerstadt-Schule

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Typ: Schule
Bauwerk:
Römerstadt-Schule
Ort: Frankfurt am Main
Jahr(e): 1928–1929

Entwurf / Ausführung
Neubau, Einweihung 20. August 1929

Literatur / Quellen
ISG Ffm; NL TUM els_m-60, 11 Fotos; Elsaesser 1933.1, S. 173–179; Mohr/Müller S. 299–300; Risse 1984, S. 42–43; Meyer 1988, S. 198–203; Schmidt 1998, S. 259–260, 276–277; Christina Gräwe: Die Römerstadt-Schule, in: Elsaesser/Gräwe/Schilling/Schmal 2009, S. 121–125; Schilling 2022, S. 44-48.

Bildnachweis
Hauptabbildung, 01, 02: Nachlass Martin Elsaesser © Architekturmuseum TU München; Abb. 03-08: Elsaesser 1933.1, S. 175-179 (Abb. 06, 08: Fotograf: Hermann Collischonn); Abb. 09-11: © Matthias Matzak / Martin-Elsaesser-Stiftung

 

Bei der am Rand des Nidda-Tals geplanten, in nur anderthalb Jahren fertiggestellten und als Siedlungskrone konzipierten Schule in der Römerstadt konnte ME alle geplanten Anlagen ausführen. Ästhetisch passte er das zusammen mit Wilhelm Schütte realisierte Gebäude den hell verputzten Siedlungshäusern an. Nur die breiten Fensterstreben aus Backstein erinnerten an seine vorherigen Gestaltungsvorlieben. Der rechteckige, über das Flachdach des viergeschossigen Hauptracks hinausgeführte Treppenturm stellte ein „Ausrufezeichen“ der neuen Siedlung dar. Der Schulgarten wurde am Hang zum Gartenvorland angelegt. ME löste den relativ großen Schulkomplex in einzelne Baugruppen auf. Mit der einbündigen Bauweise der Klassentrakte und flexiblen Mobiliar der Unterrichtsräume entsprach er Schulreformvorstellungen. Die heutige Geschwister-Scholl-Schule wurde 1994 durch Behnisch & Partner erweitert.

 

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