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Studie zum Bebauungsplan des Stadtteils Hamburg-Hammerbrook mit Flächenbauweise und Hängebauweise

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Typ: Städtebau
Bauwerk:
Studie zum Bebauungsplan des Stadtteils Hamburg-Hammerbrook mit Flächenbauweise und Hängebauweise
Ort: Hamburg
Jahr(e): 1947

Entwurf / Ausführung
Entwurf für Wiederaufbau

Literatur / Quellen
NL TUM els_m-159, 3 Blatt.

Bildnachweis
Hauptabbildung, Abb. 01–03: Nachlass Martin Elsaesser © Architekturmuseum TU München

 

Für die 1944 kriegszerstörte Paulskirche – geschichtsträchtiger Sitz der deutschen Nationalversammlung von 1848 – wurde im Juni 1946 unter hessischen Architekten ein Wettbewerb ausgeschrieben, um das Gebäude für die Jahrhundertfeier 1948 als Tagungs- und Mahnmalstätte wiederherzustellen. Das Programm schrieb die Errichtung eines zusätzlichen Verwaltungsgebäudes vor, wobei die Gestalt des ovalen Zentralbaus ablesbar bleiben sollte. Für die Gestaltung des Innenraums wurde an eine zeitgemäße Lösung gedacht. Die 109 Beiträge überzeugten nicht, sodass aus Köln Rudolf Schwarz herangezogen wurde, der in einer Arbeitsgemeinschaft (Krahn, Schaupp, Blanck) den Wiederaufbau bis 1948 ausführte. Gegen eine Teilnahme von ME am Wettbewerb spricht, dass die Blätter teilweise signiert sind. Sein undatiertes „Skizzenprojekt“ sah nördlich am historischen Gebäude einen angefügten Neubaukomplex vor: eine halbkreisförmige, eingeschossige Wandelhalle, deren seitliche Ausläufer als mehrgeschossige Verwaltungsgebäude in moderner Formensprache gedacht waren. Der Innenraum der ehemaligen Kirche hätte er in Höhe des äußeren Gesimses mit einer Kuppel- oder Zeltdachkonstruktion (Varianten) geschlossen, sodass der obere Mauerrand offen und in seinem Ruinencharakter belassen worden wäre. Der von einer Empore umzogene Innenraum sollte bis ins Untergeschoss geöffnet, die schmalen Fensterläufe geschlossen und teilweise im oberen Abschluss mit Rundfenstern versehen werden.

 

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