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	<title>Neues Frankfurt &#8211; Martin Elsaesser Stiftung</title>
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	<description>Martin Elsaesser - Leben und Werk</description>
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	<title>Neues Frankfurt &#8211; Martin Elsaesser Stiftung</title>
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		<title>Kunstgewerbeschule / Frankfurt am Main</title>
		<link>https://www.martin-elsaesser.de/projekte/kunstgewerbeschule-frankfurt-am-main/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regine Elsässer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Jun 2023 08:55:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Gegen bisherige Darstellungen war ME mit dem Entwurf der Kunstgewerbeschule bereits vor seinem Amtsantritt als Baudirektor (Juni 1925) befasst. Auf Ende 1924 datiert ein Vorprojekt, dass ME als Privatarchitekt dem Direktor der städtischen Kunstschule, Fritz Wichert, zukommen ließ. Aus dem Januar 1925 stammen weitere Raumplanungen und Skizzen, die in den Fassaden mit einer Auflösung in ... <a title="Kunstgewerbeschule / Frankfurt am Main" class="read-more" href="https://www.martin-elsaesser.de/projekte/kunstgewerbeschule-frankfurt-am-main/" aria-label="Mehr Informationen über Kunstgewerbeschule / Frankfurt am Main">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Gegen bisherige Darstellungen war ME mit dem Entwurf der Kunstgewerbeschule bereits vor seinem Amtsantritt als Baudirektor (Juni 1925) befasst. Auf Ende 1924 datiert ein Vorprojekt, dass ME als Privatarchitekt dem Direktor der städtischen Kunstschule, Fritz Wichert, zukommen ließ. Aus dem Januar 1925 stammen weitere Raumplanungen und Skizzen, die in den Fassaden mit einer Auflösung in Pfeiler und spitzbögigen Arkaden expressionistisch anmuteten, aber im Grundriss dem später ausgearbeiteten Projekt entsprachen. ME wurde im Mai als einer von drei auswärtigen Architekten für einen engeren Wettbewerb vorgesehen, aber nach seiner Einstellung mit der Ausarbeitung des Projekts im November 1925 direkt beauftragt. Am südlichen Mainufer Ecke Wilhelmsbrücke sollte sich als städtebauliche Dominante ein hochhausartiger Eckturm erheben, der von einem viergeschossigen und einem fünfgeschossigen, leicht gekrümmten und einen Innenhof einschließenden Flügel eingerahmt wurde. Mit Flachdächern und Fensterbändern nahm der Entwurf zeitgleich mit der Entstehung des Bauhaus-Gebäudes in Dessau programmatische Formen an. Die Nord- und Mainseite wurde für die Lehrsäle und Werkstätten – an die „Grenzen der Entmaterialisierung“ (Mohr/Müller) – in eine Glaswand aufgelöst. Die in den Dachbereich führende Verglasung der Ateliers erinnerte an das Bauhaus-Vorgängergebäude in Weimar. Der Entwurf wurde aus wirtschaftlichen Gründen nicht realisiert.</p>
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		<title>Haus Elsaesser / Frankfurt am Main, Im Höhenblick 37</title>
		<link>https://www.martin-elsaesser.de/projekte/haus-elsaesser-frankfurt-am-main-im-hoehenblick-37/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regine Elsässer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Sep 2023 08:06:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Nachdem offensichtlich schon 1924 Pläne für ein Eigenhaus am Rhein in Köln entstanden waren (s. Sommerhaus Dr. Hermann Burg), entwarf ME direkt nach seinem Amtsantritt in Frankfurt am Ginnheimer Hang in Sichtweite der Siedlungsbauten ein Wohnhaus für seine Familie, das er – wie das zeitgleich in der Nähe entstandene Wohnhaus von Ernst May – als ... <a title="Haus Elsaesser / Frankfurt am Main, Im Höhenblick 37" class="read-more" href="https://www.martin-elsaesser.de/projekte/haus-elsaesser-frankfurt-am-main-im-hoehenblick-37/" aria-label="Mehr Informationen über Haus Elsaesser / Frankfurt am Main, Im Höhenblick 37">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem offensichtlich schon 1924 Pläne für ein Eigenhaus am Rhein in Köln entstanden waren (s. Sommerhaus Dr. Hermann Burg), entwarf ME direkt nach seinem Amtsantritt in Frankfurt am Ginnheimer Hang in Sichtweite der Siedlungsbauten ein Wohnhaus für seine Familie, das er – wie das zeitgleich in der Nähe entstandene Wohnhaus von Ernst May – als programmatischen Beitrag zum Neuen Bauen verstand. Zwar schon mit Flachdach aber noch mit expressionistischen Details wirkte das durch Sprossenfenster charakterisierte Backsteingebäude eher verschlossen, ja festungsartig. Dazu trugen auch die strebepfeilerartig verstärkten Gebäudeecken und das zweite, gedrungene Geschoß bei, in dem die Gästezimmer und Räume des Personals untergebracht waren. Der großbürgerliche Lebensstil manifestierte sich auch im Erdgeschossgrundriss mit Musikzimmer und Kaminecke. Eine Garage gehörte ebenfalls zum Haus, obgleich ME erst ab 1930 ein eigenes Auto besaß. Eine Dachterrasse und die hohe Radioantenne setzten weitere zeitgemäße Akzente. Gittertore und Gartenmauern schützten das Anwesen als sicheres Heim der Familie. Deren Bedürfnisse waren im Haus und im Garten sorgfältig berücksichtigt worden. Wie problematisch sich das Verhältnis von Architektur und Leben allerdings gestalten konnte, erfuhr ME wenige später, als Liesel Elsaesser eine offene Beziehung mit Leberecht Migge einging, der zusammen mit ihr den Garten des Hauses Elsaesser als Fortsetzung des Wohnraums gestaltete. Heute residiert der Schweizer Generalkonsul in dem denkmalgeschützten und 2002 umfassend restaurierten Gebäude.</p>
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		<title>Schwesternnotheim / Frankfurt am Main</title>
		<link>https://www.martin-elsaesser.de/projekte/schwesternnotheim-frankfurt-am-main/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regine Elsässer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jan 2024 09:46:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Fotos vom „Notbau für Schwesternwohnungen im städtischen Krankenhausgebäude“ wurden 1928 im Baumeister veröffentlicht – ohne Erklärung im Rahmen eines Artikels über die Konrad-Haenisch-Schule. Der einfach zweigeschossige Bau basierte auf einem geknickten Dreiflügelgrundriss. In der Mitte des Knicks befand sich der Haupteingang und ein Treppenhaus. Pro Geschoss waren 15 Zimmer und zwei Bäder auszumachen. Äußerlich war ... <a title="Schwesternnotheim / Frankfurt am Main" class="read-more" href="https://www.martin-elsaesser.de/projekte/schwesternnotheim-frankfurt-am-main/" aria-label="Mehr Informationen über Schwesternnotheim / Frankfurt am Main">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Fotos vom „Notbau für Schwesternwohnungen im städtischen Krankenhausgebäude“ wurden 1928 im Baumeister veröffentlicht – ohne Erklärung im Rahmen eines Artikels über die Konrad-Haenisch-Schule. Der einfach zweigeschossige Bau basierte auf einem geknickten Dreiflügelgrundriss. In der Mitte des Knicks befand sich der Haupteingang und ein Treppenhaus. Pro Geschoss waren 15 Zimmer und zwei Bäder auszumachen. Äußerlich war das verputzte Flachdachgebäude im Obergeschoss mit Schindeln verkleidet. Über dem von Backsteinwänden gefassten Eingangsbereich befand sich ein Balkon zum Treppenhaus.  </p>
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		<title>Umbau Haus von Schnitzler / Frankfurt am Main</title>
		<link>https://www.martin-elsaesser.de/projekte/umbau-haus-von-schnitzler-frankfurt-am-main/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regine Elsässer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Mar 2024 08:27:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das in der Westendstraße 41 gelegene, vom Ehepaar Georg und Lilly von Schnitzler seit 1924 bewohnte Patrizierhaus aus den 1870er Jahren wurde von ME im Inneren (Treppenhaus, Speise-, Schlaf und Badezimmer) umgebaut. Die Inneneinrichtung gestaltete er als „Synthese zwischen Alt und Neu“, von Tradition und Moderne – in z.T. sachlicher Strenge als Präsentations-Hintergrund für gesammelte ... <a title="Umbau Haus von Schnitzler / Frankfurt am Main" class="read-more" href="https://www.martin-elsaesser.de/projekte/umbau-haus-von-schnitzler-frankfurt-am-main/" aria-label="Mehr Informationen über Umbau Haus von Schnitzler / Frankfurt am Main">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das in der Westendstraße 41 gelegene, vom Ehepaar Georg und Lilly von Schnitzler seit 1924 bewohnte Patrizierhaus aus den 1870er Jahren wurde von ME im Inneren (Treppenhaus, Speise-, Schlaf und Badezimmer) umgebaut. Die Inneneinrichtung gestaltete er als „Synthese zwischen Alt und Neu“, von Tradition und Moderne – in z.T. sachlicher Strenge als Präsentations-Hintergrund für gesammelte Kunst und gediegene Möbel. Dazu kam die Umgestaltung des an das Gebäude angrenzenden Gartenhofs mit einem, in einer Wandnische platzierten Brunnen und Wasserbassin.  </p>
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		<title>Konrad-Haenisch-Schule</title>
		<link>https://www.martin-elsaesser.de/projekte/konrad-haenisch-schule/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regine Elsässer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Apr 2023 15:04:33 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Konrad-Haenisch-Schule im Stadtteil Riederwald war der erste nach 1918 errichtete Frankfurter Volksschulbau. Sie wurde nach dem SPD-Kultur- und Schulpolitiker Konrad Haenisch (1876–1925) benannt. Bauleiter war Wilhelm Schütte (1900–1968), der 1928 Leiter der Unterabteilung Schulbau im Frankfurter Hochbauamt wurde. Der bis zu viergeschossige Bau unterschied sich äußerlich mit der expressionistischen Backsteinfassade sowie Strebepfeilern und einer ... <a title="Konrad-Haenisch-Schule" class="read-more" href="https://www.martin-elsaesser.de/projekte/konrad-haenisch-schule/" aria-label="Mehr Informationen über Konrad-Haenisch-Schule">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Konrad-Haenisch-Schule im Stadtteil Riederwald war der erste nach 1918 errichtete Frankfurter Volksschulbau. Sie wurde nach dem SPD-Kultur- und Schulpolitiker Konrad Haenisch (1876–1925) benannt. Bauleiter war Wilhelm Schütte (1900–1968), der 1928 Leiter der Unterabteilung Schulbau im Frankfurter Hochbauamt wurde. Der bis zu viergeschossige Bau unterschied sich äußerlich mit der expressionistischen Backsteinfassade sowie Strebepfeilern und einer Sockelverkleidung aus Muschelkalk von den folgenden Schulbauten des Neuen Frankfurt, nahm aber im Inneren Vorstellungen der Schulreform auf. Der Burgcharakter war auch der Funktion als Zentrum der geplanten, aber nie realisierten Riederwald-Siedlung geschuldet. Zu dem um einen Innen- und Schulhof gruppierten Gebäudekomplex gehörten 16 Klassenzimmer und Fachräume, ein Mehrzwecksaal mit Bühne und Kinoleinwand, Dachterrassen für den Unterricht im Freien, eine Turnhalle, Wohnungen für Lehrer, eine „Volksbibliothek“, eine Kinder-Krippe, ein Hort sowie ein Kindergarten. Außerdem mussten das Jugend- und Wohlfahrtsamt sowie die Steuerstelle untergebracht werden. Auch ein Schulgarten mit Planschbecken gehörte zur Anlage. 1933 wurde das Gebäude in Pestalozzi–Schule umbenannt. im August 1950 beschäftigte sich ME mit dem Wiederaufbau des Gebäudes.</p>
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		<title>Gustav-Adolf-Kirche Niederursel / Frankfurt am Main</title>
		<link>https://www.martin-elsaesser.de/projekte/gustav-adolf-kirche-niederursel-frankfurt-am-main/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regine Elsässer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Jul 2023 09:08:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[1926 erstellte ME ein Gutachten zur Erweiterung der mittelalterlichen, denkmalgeschützten, aber baufällig gewordenen St. Georgs-Kirche. Doch anstatt einer Erweiterung wurde ein „vollkommener Neubau“ beschlossen. Januar 1927 legte ME die Entwürfe vor, die er in Arbeitsgemeinschaft mit Gerhard Planck ausführte. Für die neue „Gustav-Adolf-Kirche“ wurden nur wenige alte Bau- und Ausstattungsteile übernommen. Als Auflage war u. ... <a title="Gustav-Adolf-Kirche Niederursel / Frankfurt am Main" class="read-more" href="https://www.martin-elsaesser.de/projekte/gustav-adolf-kirche-niederursel-frankfurt-am-main/" aria-label="Mehr Informationen über Gustav-Adolf-Kirche Niederursel / Frankfurt am Main">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>1926 erstellte ME ein Gutachten zur Erweiterung der mittelalterlichen, denkmalgeschützten, aber baufällig gewordenen St. Georgs-Kirche. Doch anstatt einer Erweiterung wurde ein „vollkommener Neubau“ beschlossen. Januar 1927 legte ME die Entwürfe vor, die er in Arbeitsgemeinschaft mit Gerhard Planck ausführte. Für die neue „Gustav-Adolf-Kirche“ wurden nur wenige alte Bau- und Ausstattungsteile übernommen. Als Auflage war u. a. die dörfliche Baustruktur bei der Dimensionierung zu berücksichtigen. Dazu trat die Forderung der ev. Stadtsynode, dem protestantischen Gedanken eine Formgestalt zu geben. ME schuf einen 400 Sitzplätze fassenden Zentralbau mit achteckigem Predigtraum, ungegliederten Wandflächen und kuppelartigen Zeltdach. Ein schlanker, schlichter Turm unterstreicht den neusachlichen Charakter des Gebäudes. Es wurde in Mauerwerk und – inklusive des kupfergedeckten Daches – in Eisenbeton errichtet. Unterhalb des Kirchenraums liegen ein Konfirmanden- und ein Gemeindesaal. 1957 wurden die umlaufenden Fensterbänder mit Farbglas-Kompositionen versehen, Wandmalereien und Inschriften übermalt sowie die Beton-Schranken zu Seiten des Altars entfernt. Aus Anlass des 50-jährigen Kirchenjubiläums erhielt das Innere der Kirche eine an den Buntglasfenstern von 1957 orientierte Farbneufassung. Der 1986 unter Denkmalschutz gestellte Bau wurde 2016/17 in seiner farbigen Originalfassung restauriert.</p>
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			</item>
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		<title>Großmarkthalle / Frankfurt am Main</title>
		<link>https://www.martin-elsaesser.de/projekte/grossmarkthalle-frankfurt-am-main/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regine Elsässer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 May 2023 13:10:08 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die lange geplante Großmarkthalle sollte in jeder Hinsicht den Anspruch „Groß-Frankfurts“ als Hauptumschlagplatz für Gemüse und Obst im Südwesten Deutschlands darstellen. Zwischen zwei achtgeschossigen, mit Backsteinfassaden und äußeren Treppentürmen versehenen Kopfbauten – der östliche nahm das Kühlhaus auf – platzierte ME als Betonkonstruktion eine stützenfreie Halle mit 220 m Länge, 23 m Höhe und 50 ... <a title="Großmarkthalle / Frankfurt am Main" class="read-more" href="https://www.martin-elsaesser.de/projekte/grossmarkthalle-frankfurt-am-main/" aria-label="Mehr Informationen über Großmarkthalle / Frankfurt am Main">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die lange geplante Großmarkthalle sollte in jeder Hinsicht den Anspruch „Groß-Frankfurts“ als Hauptumschlagplatz für Gemüse und Obst im Südwesten Deutschlands darstellen. Zwischen zwei achtgeschossigen, mit Backsteinfassaden und äußeren Treppentürmen versehenen Kopfbauten – der östliche nahm das Kühlhaus auf – platzierte ME als Betonkonstruktion eine stützenfreie Halle mit 220 m Länge, 23 m Höhe und 50 m Tiefe. Das Dach bestand aus 15 nach dem Torkret-Verfahren entwickelten, leichten Halbzylinderschalen aus Beton. Die Halle wurde auf beiden Seiten durch große Fensterraster belichtet. An den Querseiten erhöhten 4-5geschossige Annexbauten den Maßstabssprung der Halle. Stilistisch war das Gebäude zwischen Expressionismus, Futurismus und Neuer Sachlichkeit einzuordnen. Zu dem Komplex gehörten Gleisanschlüsse, Laderampen und das eine eigene Importhalle. 1944 erlitt es schwere Bombenschäden, zwischen 1947–53 war ME am Wiederaufbau beteiligt. Entwürfe aus dem Nachlass datieren auf Juli und August 1950. 1972 wurde der Gesamtkomplex unter Denkmalschutz gestellt. Dennoch begannen ab 2002 Planungen für einen Umbau zum Verwaltungssitz der Europäischen Zentralbank. Nach einem Wettbewerb, aus dem das Büro Coop Himmelb(l)au als Sieger mit einem Entwurf hervorging, der einen Teilabriss der Halle beabsichtigte, wurde das Projekt nach einem Vergleichsverfahren mit den Nachfahren ME’s, das die Gründung der Martin-Elsaesser-Stiftung zur Folge hatte, realisiert. Die Nebenbauten wurden abgerissen und durch die Halle ein keilförmiger Bauriegel geschlagen sowie bis 2014 dem Gebäude, das aufwendig saniert wurde, ein in sich gedrehter, gläserner Doppelturm angefügt.</p>
<p>Seit 2015 ist die Großmarkthalle das Eingangsgebäude der Europäischen Zentralbank mit vielfältigen Funktionen, unter anderen auch mit der <a href="https://www.martin-elsaesser.de/fuehrungen/">Elsaesser Exhibition</a> und mit der <a href="https://www.juedischesmuseum.de/besuch/grossmarkthalle-frankfurt/">Gedenkstätte</a> an die Deportation von mehr als 10.000 jüdischen Menschen, in die vom jüdischen Museum geführt wird.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Röntgeninstitut der Universität / Städtisches Krankenhaus Sachsenhausen, Frankfurt am Main</title>
		<link>https://www.martin-elsaesser.de/projekte/roentgeninstitut-der-universitaet-staedtisches-krankenhaus-sachsenhausen-frankfurt-am-main/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regine Elsässer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Jul 2023 09:18:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[In seiner äußeren Gestaltung nicht eine der „verlockendsten Aufgaben“ (ME), stellte der innere Aufbau eine architektonische Herausforderung für die Unterbringung der neuen Untersuchungsmethoden dar. Als L-förmiger Anbau an die Chirugische Klinik wurde der Entwurf ab 1926 von ME in Zusammenarbeit mit Baurat Walter Körte ausgearbeitet. Die Bauzeit reichte von November 1927 bis Januar 1929. Die ... <a title="Röntgeninstitut der Universität / Städtisches Krankenhaus Sachsenhausen, Frankfurt am Main" class="read-more" href="https://www.martin-elsaesser.de/projekte/roentgeninstitut-der-universitaet-staedtisches-krankenhaus-sachsenhausen-frankfurt-am-main/" aria-label="Mehr Informationen über Röntgeninstitut der Universität / Städtisches Krankenhaus Sachsenhausen, Frankfurt am Main">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In seiner äußeren Gestaltung nicht eine der „verlockendsten Aufgaben“ (ME), stellte der innere Aufbau eine architektonische Herausforderung für die Unterbringung der neuen Untersuchungsmethoden dar. Als L-förmiger Anbau an die Chirugische Klinik wurde der Entwurf ab 1926 von ME in Zusammenarbeit mit Baurat Walter Körte ausgearbeitet. Die Bauzeit reichte von November 1927 bis Januar 1929. Die Fassaden des in Eisenbeton und Eisenkonstruktion ausgeführten Baus bestanden nur zum geringeren Teil aus verputzten Ziegelmauerwerk, während der drei der vier Geschosse aus belichtungstechnischen Gründen mit „Prismenglassteinen“ (Glasbausteine) versehen waren. Das Gebäude existiert nicht mehr. </p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ausstellungsbauten „Musik im Leben der Völker“ / Frankfurt am Main</title>
		<link>https://www.martin-elsaesser.de/projekte/ausstellungsbauten-musik-im-leben-der-voelker-frankfurt-am-main/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regine Elsässer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Jul 2023 08:36:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Für den vom 11. Juni bis zum 28. August 1927 währenden „Sommer der Musik“ entwarf ME in Zusammenarbeit mit Werner Hebebrand die Ausstellungsbauten.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Für den vom 11. Juni bis zum 28. August 1927 währenden „Sommer der Musik“ entwarf ME in Zusammenarbeit mit Werner Hebebrand die Ausstellungsbauten.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Holzhausen-Schule</title>
		<link>https://www.martin-elsaesser.de/projekte/holzhausen-schule/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regine Elsässer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Apr 2023 08:50:53 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Entwürfe für die Schule in einem Stadterweiterungsgebiet an einer Hauptverkehrsstraße datieren auf Juli 1927. Doch der zusammen mit Baurat Walter Körte entwickelte Schulbau entstand fast gleichzeitig mit der Römerstadt-Schule, „der sie im wesentlichen entsprach“. Auch hier zwangen die äußeren Umstände zu einem viergeschossigen Gebäude und mit Fluren zur Straße. Die 22 Klassenräume wurden einbündig zum ... <a title="Holzhausen-Schule" class="read-more" href="https://www.martin-elsaesser.de/projekte/holzhausen-schule/" aria-label="Mehr Informationen über Holzhausen-Schule">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Entwürfe für die Schule in einem Stadterweiterungsgebiet an einer Hauptverkehrsstraße datieren auf Juli 1927. Doch der zusammen mit Baurat Walter Körte entwickelte Schulbau entstand fast gleichzeitig mit der Römerstadt-Schule, „der sie im wesentlichen entsprach“. Auch hier zwangen die äußeren Umstände zu einem viergeschossigen Gebäude und mit Fluren zur Straße. Die 22 Klassenräume wurden einbündig zum Schulhof ausgerichtet. Eine Mauer schirmte das Gebäude ab – dahinter zusätzliche Beete des Schulgartens. Rechtwinklig an den Haupttrakt schlossen sich ein Singsaal sowie eine Aula und Turnhalle an. Der Schulhof wurde von einer ‚Gymnastikfläche‘ und Schulgärten umrahmt. Das teilweise begehbare Dach des Hauptgebäudes war für Freiluftunterricht nutzbar. Das dazu gehörende Treppenhaus ermöglicht mit zwei parallelen Treppenläufen die separierte Erschließung. Doch aus wirtschaftlichen Gründen wurde das Schulgebäude äußerst sparsam und schmucklos errichtet. ME erläuterte, „dass die gleichen Methoden der äußersten Knappheit der Grundrissgestaltung – der Rationalisierung der Grundrisse, der Typisierung der Baustelle, die wir beim Wohnungsbau durchführen – soweit möglich, auch im Schulhausbau angewandt werden müssen“. Derzeit wird die Holzhausenschule saniert und erweitert.</p>
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